Neufassung des § 2 BORA

Neufassung des § 2 BORA

Dank einer Änderung von § 2 BORA ist die Kommunikation zwischen Rechtsanwalt/in und Mandanten unkomplizierter.

Die unverschlüsselte E-Mail-Kommunikation mit dem Mandanten ist zulässig, wenn der Mandant zugestimmt hat, so § 2 Abs. 2 BORA. Problematisch ist dies jedoch mit Blick auf die Datenschutzgrundverordnung (DSGVO) zu sehen, da diese Regelungen nicht umgangen werden können. So erläutert hat es der Kollege Dr. Nicolas Lührig im Anwaltsblatt des Deutscher Anwalt e.V. bereits am 29.08.2019. Damit können Rechtsanwältinnen und Rechtsanwälte seit dem 01.01.2020 in vielen Fällen unverschlüsselt per E-Mail mit Mandanten kommunizieren, ohne gegen die Berufspflicht zur Verschwiegenheit zu verstoßen.

Doch wie kommt man der Hinweispflicht nach? Muss explizit belehrt werden und eine Einwilligung eingeholt werden? Oder reicht ein Hinweis in der Signatur des Rechtsanwalts/in?

Ein Update wird folgen.